Eine ganz spontane Hochzeitsanfrage
- Carina Büchi
- 13. Apr.
- 2 Min. Lesezeit
Vor ein paar Tagen bekam ich eine ultra spontane Anfrage von Vanessa vom Weinkristall, ob ich mir vorstellen könnte, nur eine Woche später eine Hochzeit zu begleiten – der Brautvater wollte seine Tochter und den zukünftigen Schwiegersohn nämlich mit einer Fotografin überraschen.
Eigentlich ist es mir wirklich wichtig, meine Brautpaare vorher kennenzulernen und sicherzugehen, dass sie meinen Stil kennen und sich darin wiederfinden, aber Vanessa war mir von Anfang an so sympathisch, dass ich einfach das Gefühl hatte, dass das passt – und ehrlich gesagt hat mich diese Spontanität auch gereizt.
Die Hochzeit selbst war ganz klein und sehr familiär, gestartet wurde in der Wohnung der Braut, wo ich genau in dem Moment zur Tür rein kam, als sie sich gerade ihr Kleid überzog, und obwohl ich ja eigentlich “einfach so” dazu kam, war da sofort eine unglaublich herzliche und offene Stimmung und ich fühlte mich direkt willkommen.
Nach einem wunderschönen, kleinen Apero direkt vor dem Standesamt hatten wir genau zehn Minuten Zeit für das Brautpaarshooting, aber das war völlig ausreichend, weil das Licht einfach perfekt war und die beiden so bei sich waren, dass alles ganz natürlich entstanden ist.
Der anschliessende Apero fand im Weinkristall statt, eine richtig schöne, persönliche Location, und als zusätzliche Überraschung war sogar noch eine Sängerin organisiert, was dem Ganzen nochmals eine ganz besondere Stimmung gegeben hat.
Und obwohl sie nur zu acht waren, ist daraus eine der besten Feiern entstanden, die ich je erlebt habe, mit einem Trauzeugen aus Schottland, der ebenfalls als Berufsseegler unterwegs ist, und einem unglaublich ausgelassenen Brautvater aus den Blue Mountains in Australien, der die Tanzfläche komplett für sich eingenommen hat.
Ich bin wirklich unglaublich froh, dass ich diese spontane Anfrage angenommen habe.




























































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